Maja Sequeira
Maja Sequeira, in Dresden geboren, studierte an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden Chordirigieren bei Hans-Dieter Pflüger und Matthias Geissler, Orchesterdirigieren bei Siegfried Kurz und Gesang bei Jürgen Hartfiel und Karin Mitzscherling.
Schon während des Studiums arbeitete sie als Assistentin der Singakademie Dresden und des Universitätschores Dresden, dessen künstlerische Leitung sie 1993 übernahm. Sie gab dem Chor durch Spezialisierung auf die Chorsinfonik jenseits des gängigen Repertoires ein neues Profil.
Auch auf dem Gebiet der Alten Musik setzte sie zusammen mit dem Kammerensemble des Universitätschores Dresden Akzente, wofür eigens ein Instrumentalensemble mit historischen Instrumenten, die Capella academica Dresden, gegründet wurde. Seit 2002 leitet sie mit selbigem Orchester eine Konzertreihe, die sich den für den Dresdner Hof komponierten Karwochenoratorien Johann Adolf Hasses widmet.
Lehrerfahrungen sammelte sie in den Jahren 2001/2002 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, wo sie Chorleitung unterrichtete. Seit Januar 2003 ist sie ferner künstlerische Leiterin der Singakademie Chemnitz. Unter dem Dirigat von Maja Sequeira musizierte das Universitätsorchester Dresden, die Vogtlandphilharmonie Greiz/Reichenbach, die Neue Elbland Philharmonie sowie das Orchester des Theaters Freiberg. Konzertreisen mit dem Chor führten sie nach Italien, Spanien und Frankreich, wobei sie für hervorragende künstlerische Leistungen 1996 beim III. Internationalen Chorfestival "Orlando di Lasso" in Rom den Dirigentenpreis erhielt.
Friedbert Wissmann
Mit Beginn des Klavierunterrichtes im 7.Lebensjahr wurde die Musik für Friedbert Wissmann ein Lebensbedürfnis. Während des Studiums an der TU Dresden im Studiengang Informationstechnik entstanden erste Kompositionen in der TU-Songgruppe und später der Gruppe Schicht. Nach erfolgreichem Abschluss als Diplom-Ingenieur folgt ein Studium in Komposition an der Hochschule für Musik „Carl Maria v. Weber“ Dresden. In dieser Zeit entstanden erste Kompositionen für Theater und Trickfilme.
Mit den Erfahrungen in Informationstechnik und Komposition baute Friedbert Wissmann ein Studio für elektronische Klangerzeugung in Dresden auf. Aus dem damit verbundenen Lehrauftrag wurde später eine Dozentur an der Musikhochschule „Carl-Maria von Weber“ in Dresden.
Neben vielen Kompositionen für Film und Theater entstanden eine Reihe von Kammer- und Ballettmusiken die alle mit Erfolg aufgeführt wurden. Ein wichtiger Höhepunkt war dabei das Ballettauftragswerk „Lear“ an der Semperoper in Dresden, welches auch am Weimarer Nationaltheater in einer neuen Inszenierung gespielt wurde.
Andreas Böttcher
Schon während seines Studiums an der Dresdner Musikhochschule spielte Andreas Böttcher in verschiedenen Formationen mit namhaften Jazzmusikern zusammen. Obwohl er außer Klavier auch Komposition studiert hat und etliche seiner Werke mit Erfolg aufgeführt wurden, ist ihm das Komponieren im Laufe der Zeit zunehmend unwichtiger geworden, während sein vorrangiges Interesse schon immer der Improvisation galt. Dabei pflegt er einen Musizierstil, der seine Wurzeln zwar im Jazz hat, von da ausgehend jedoch eine breite Palette verschiedenster Einflüsse nutzt. Der Einsatz mehrerer Instrumente sorgt für zusätzliche Farben; autodidaktisch erlernte er das Spiel von Vibraphon, (Pfeifen-)Orgel, Synthesizer und Bassgitarre. Seine Aktivitäten sind auf einer Vielzahl von CDs dokumentiert.
MySpace: MySpace Profil Andreas Scotty Böttcher
Günter Baby Sommer
Günter Baby Sommer ist einer der bedeutendsten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Jazz, welcher mit einem hoch individualistischen Schlaginstrumentarium zugleich eine unverwechselbare musikalische Sprache entwickelt hat.
Sommer wurde 1943 in Dresden geboren und studierte an der Hochschule für Musik „Carl-Maria von Weber“. Seine musikalischen Beiträge zu den wichtigsten Jazzgruppen der DDR wie dem Ernst-Ludwig-Petrowski-Trio, dem Zentralquartett und der Ulrich Grumpert Workshopband ermöglichten Sommer den Einstieg ind die internationale Szene. So arbeitete Sommer nicht nur im Trio mit Wadada Leo Smith und Peter Kowald sondern traf mit so wichtigen Spielern wie Peter Brötzmann, Fredvan Hove, Alexander von Schlippenbach, Evan Parker und Cecil Taylor zusammen. Sommers Solospiel sensibilisierte ihn für Kollaborationen mit Schriftstellern wie Günter Grass.
Sommers Diskographie umfasst mittlerweile über 90 Tonträger. Als Professor an der Musikhochschule in Dresden nimmt er Einfluss auf die professionelle Vermittlung zeigenössischen Jazz' an die nachfolgende Generation.
Homepage: www.babysommer.com
Jens Pischke
Jens Pischke wurde 1978 in Dresden geboren und studierte dort an der Hochschule für bildende Künste von 2000 bis 2005 Theatermalerei. Während des Studiums unternahm er viele Studienreisen nach Südeuropa. Dabei entstanden zahlreiche Skizzenbucharbeiten zu Landschaft und Architektur.
Für sein 7x5 Meter großes Diplomabschlußbild zum Thema Regenwald war er drei Monate in Mexiko, Guatemala und Belize unterwegs und wandelte dabei auf den Spuren des Naturforschers Alexander von Humboldt. Vorbild und Schwerpunkt seiner Malerei und Fotografie ist die Natur.
Die Arbeiten aus der Studienzeit wurden 2006 im Stadtarchiv Dresden und 2007 im MDR Leipzig ausgestellt.
Daneben arbeitete er an verschiedenen Auftragsmalereien wie der Gestaltung des Gartensaals von Schloß Proschwitz für den Prinzen zur Lippe oder der malerische Umsetzung des Bernsteinzimmers für den Neujahrsempfang der Sächsischen Zeitung im Jahr 2008.
Der Universitätschor Dresden e.V.
Der Universitätschor Dresden entstand mit dem Wiederaufbau der Technischen Hochchule nach dem zweiten Weltkrieg. Seit der Übernahme der künstlerischen Leitung des Ensembles durch Maja Sequeira im Jahr 1993 profiliert sich der Chor durch die Aufführung eher selten gespielter Chorsinfonik oder durch a-capella Programme mit inhaltlichen oder stilistischen Ausrichtungen.
In kleinerer Besetzung musiziert der Universitätschor als Kammerensemble. Dieses hat sich auf die Darbietung anspruchsvoller, heute kaum noch aufgeführter Werke des Barocks und auf das szenisch-musikalische Spiel spezialisiert. So waren die Mitglieder des Kammerensembles beispielsweise bei der Aufführung von „Dido and Aeneas“ (Henry Purcell) während des Lausitzer Opernsommers und in der Oper „Amahl und die nächtlichen Besucher“ (Gian-Carlo Menotti) zu erleben. Ein breites Publikum begeisterte das Kammerensemble mit seinem szenischen Madrigalprogramm „Das Rad der Fortuna“.
Der Universitätschor ist regelmäßig bei den Dresdner Musikfestspielen zu Gast, in deren Rahmen z.B. 2004 unter der Leitung von Kurt Masur die Sinfonische Dichtung „Psyché“ von César Franck zur Aufführung kam. Auf dem gleichen Festival musizierte der Chor zusammen mit dem Kronos Quartett in diesem Jahr die Deutschlandpremiere von Terry Rileys „Sun Rings“.
Auf Konzertreisen innerhalb Deutschlands sowie bei in- und ausländischen Wettbewerben stellte der Chor sein Können unter Beweis und errang Gold- und Silbermedallien in seiner Kategorie. Zuletzt belegte der Universitätschor Dresden auf dem 4. Sächsischen Chorwettbewerb in seiner Kategorie den ersten Platz.
Homepage: www.unichor-dresden.de
Das Holzbläserquintett
Olaf Georgi (Flöte)
Anke Nevermann de García del Valle (Oboe)
Georg Wettin (Klarinette)
Jorge García del Valle Méndez (Fagott)
Karen Sue Larsen (Horn)
Homepage: www.unichor-dresden.de
Das Holzbläserquintett
Olaf Georgi (Flöte)
Anke Nevermann de García del Valle (Oboe)
Georg Wettin (Klarinette)
Jorge García del Valle Méndez (Fagott)
Karen Sue Larsen (Horn)
Homepage: www.unichor-dresden.de